Zu heiß, um rauszugehen? Die Indie-Highlights der letzten Wochen sorgen drinnen für Beschäftigung. Wie immer zusammengetragen von Golem, FM4 und dem Standard. Viel Spaß!

Der Master-Studiengang Computerspielwissenschaften der Universität Bayreuth hat seine Studenten dazu aufgerufen, In-game-Fotografien unter dem Motto "Video Game Tourism" einzureichen. Eine kleine Jury, der diesmal auch ich angehörte, hat die 20 besten Bilder ausgewählt, die seit kurzem online sowie physisch an der Uni an verschiedenen Standpunkten zu bewundern sind.

Auch hier gibt's - nach längerer Screenshot-Deluxe-Pause - die 20 ausgewählten Bilder zu sehen.

Es ist wieder soweit, ein neues Video ist fertig! Diesmal erzähle ich mit pollenbelasteter Stimme vom Umgebungsdesign in Blizzards Team-Shooter/FPS-MOBA Overwatch. Ein Spiel, das sehr geschickt futuristische Technologie mit gegenwärtigen Elementen und historischen Settings mischt und so sein Publikum in vertrauten Sphären abholt und behutsam an seine Eigenheiten heranführt. Wer sich meine kratzige Kehle lieber sparen will, findet das Skript hier.

Für Likes, Retweets, Upvotes und jegliche sonstige Internetwährungen bin ich sehr dankbar, noch effektiver lässt sich die Serie auf Patreon unterstützen, wo ihr außerdem über das nächste Thema abstimmen könnt.

Monat rum! Hier wieder die spannendsten Indiespiele der letzten Wochen, aggregiert und mit Frankenstein'schem Furor aus Golem.de, Standard und FM4 zu einem Megamonster zusammengeschraubt. It's alive!

Ein aschfahles Gesicht, verkrampfte Hände, eine unnatürlich hervorquellende bläuliche Zunge, ein aufgeschlitzter Bauch, aus dem die Gedärme heraushängen. Blutfontänen ergießen sich in alle Richtungen und tränken den Boden rot. Im aufgerissenen Bauch des Mannes sind Hautfetzen zu erkennen, zerrissene Muskeln, eine auseinandergegangene Lunge. In grausamer Detailverliebtheit wurden Magen und Dickdarm dargestellt, ebenso wie der weißliche Dünndarm, der bis zu den Füßen des sterbenden Mannes herabhängt.

Kingdom Logo

Hey guys!

Während meiner langen Abwesenheit von VGT ist doch tatsächlich ein Youtuber aus mir geworden #likecommentsubscribe. Und wer ist schuld daran? Chris Franklin von Errant Signal, schon lange einer meiner liebsten Kritiker, der sich wie kein Zweiter auf die Verbindung von Form und Bedeutung in Videospielen spezialisiert hat. Dass er dabei ausführliche Überlegungen in Videoform massentauglich macht, die in Textform die Aufmerksamkeitsspanne des selben Publikums überstrapazieren würden, hat mich nun davon überzeugt mich in den überfüllten Markt der Video Essays zu stürzen (und das kaum fünf Jahre zu spät).

Im ersten Prototyp für diese Videoreihe geht es um Kingdom und die Aufmerksamkeitsökonomie von Strategiespielen (wer lieber liest findet das komplette Skript übrigens hier). Kommende Episoden befassen sich unter anderem mit Overwatch und Historizität oder The Long Dark und der Entmachtung von Spieler_innen und erscheinen mit etwas Glück einmal pro Monat. Wer den Prozess beschleunigen möchte darf gerne ein paar Cent in meine virtuelle Trinkgelddose werfen.

Andreas Lange

Teil 3 der Klassik-Interviewserie "Das verspielte Dutzend" lässt Robert Glashüttner auf Andreas Lange treffen, der seit mittlerweile genau 20 Jahren Museumsdirektor des wegweisenden Computerspielemuseum Berlin ist. Das Gespräch findet am 3. Februar 2012 im Café Ehrenburg (heute: Café Saaldeck) statt, das sich im selben Gebäudekomplex wie das Museum befindet.

Heiß! Hochkarätig! Die schönsten, besten und spannendsten Indie-Spiele der letzten Wochen, hier exklusiv von meiner Rundschau für Golem.de, dem Standard und fm4 zusammengewürfelt. Plus: Extracontent! Bon appetit!

Sagen wir es ehrlich: Enttäuschte Liebe macht bitter. Dass ich mit den großen Versprechen des Open-World-Genres wiederholt hart ins Gericht gegangen bin, kommt auch daher, dass die ihnen zugrundeliegende Idee einmal einfach großartig war. Freiheit, das ist aber mehr als nur Bewegungsfreiheit, vor allem dann, wenn diese Bewegung zwischen unzähligen Beschäftigungsangeboten zur mühsamen Dauerunterhaltungsberieselung ohne jeden Horizont verkommt.

The Signal from Tölva ist das Gegenmodell zum vollgestopften Jahrmarkt der Marke Far Cry & Co: ein minimalistischer Open-World-Shooter, in dem der kontemplativen Naturbeobachtung ebenso viel Platz gelassen wird wie überraschend taktischen und anspruchsvollen Schusswechseln. Ja: Das soll man spielen.

Bridging Worlds is artist Eron Rauch’s ongoing series of in-depth articles on the curious places of connection between video games, contemporary art, and culture.

After a 24 year break from playing Civilization, my friends recently roped me into trying the new Civilization 6. For reference, the last time I had played a Civ game was in 1993. I was 12 and didn’t even have a computer with a color screen at home. After stumbling around the overwhelmingly massive campus of new junior high, my proclivity for reading Dragonlance novels at lunch accidentally made me a new friend who would open the geeky technicolor doors for me.

Let’s call him J.T., and after bonding over our mutual love of 20-sided dice, Robotech, and the number 42, our daily after-school ritual became to head to his conveniently located house. Yeah, it smelled like cat pee, but his mom always brought us nacho cheese dip made with Velveeta and taco seasoning packs so that evened out. But the main attraction was that JT’s family had a full-on computer room in the basement, the lair of a towering beige beast with a massive 15-inch 256 color monitor.

We’d fail our way through Eye of the Beholder’s early stages (too hard); try to pick fights in Star Trek: 25th Anniversary (too boring); and eventually settle into the original Civilization for a long afternoon of mayhem. Nothing could cause more squeals of laughter from us than playing as Gandhi and rushing for nuclear missiles and blowing up the world.