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Stagnation, Aufgewärmtes, Sequels: Wer sagt, dass es bei Games nicht noch Platz für revolutionär Neues, für Unerwartetes, Abwegiges oder schlicht: das Unmögliche geben darf? The Games That Never Were ist ein Gedankenexperiment: Spiele, wie es sie nie gegeben hat und so auch wohl nicht geben wird. Dieses Mal tastet sich Autor Jan Bojaryn an sein Krankenhaustrauma heran.

Im Einkaufsradio plärrt Anastacia. Du kannst dich frei umschauen, aber der gnadenlos ausgeleuchtete Supermarkt bietet keinen Zentimeter Erholung. Deine Frau lässt ihren Blick ziellos über die Wursttheke schweifen. „Ich weiß nicht, was brauchen wir denn?“ In der Luft schweben die Optionen:

A: Fleischwurst. Mit Knoblauch.

B: Ich weiß nicht, vielleicht wieder den Fleischsalat?

C: Vielleicht auch gar nichts.

D: Mir egal.

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Der folgende Text ist kein Review (das findet sich nämlich hier). 

Hotline Miami ist ein Meisterwerk.

Das mag all jene überraschen, die angesichts der Retrografik und all der plakativen Gewaltszenen hier ein Hipsterding erwarten, das von vornherein nur Auskenner oder Fanatiker gut finden können. Nein: Hotline Miami ist ein Meisterwerk des ganzen Mediums, nicht nur seiner Nische. Es besteht mit cooler Lässigkeit neben den allermeisten Spielen, und das auf spielerischer wie narrativer Ebene. Tatsächlich fasziniert mich besonders, wie gut Hotline Miami auf diesen beiden Ebenen funktioniert.

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Die monatliche Kooperation mit dem GameStandard zeigt wieder ein Best-of der schönsten Indie-Games-News.

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Dies ist ein Gastbeitrag von Helfried Haider.

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Dunwall ist eine sterbende Stadt. Die düstere Metropole, die einem dunklen London des 19. Jahrhunderts nachempfunden ist, leidet unter einer verheerenden Pestepidemie, die Straßen sind voller Leichen und Rattenschwärme allgegenwärtig, manche Stadtteile sind nach Dammbrüchen unter Wasser oder liegen als Massengräber hinter hohen Quarantänemauern. Und während die Armen in ihren billigen Zinshäusern hungern und sterben, feiert die dekadente Oberschicht in streng bewachten Palästen opulente Maskenbälle.

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Der folgende Text erschien ursprünglich für den GameStandard - man beachte auch die umfangreiche Diskussion ebendort.

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Screenshot deluxe  ist eine zweiwöchentliche Serie zum Thema In-Game-Fotografie - man könnte das vielleicht auch Videogame-Tourismus nennen.  Diese Woche, frisch aus dem Flickr-Pool: InTheCrowsNest.

Der junge Kanadier Tomas Pereira fotografiert unter seinem Nick InTheCrowsNest virtuelle Welten und hat dabei ein Auge für Architektur und Lichtstimmungen.  Auch ihn hat Duncan Harris zu ersten Schritten in der In-Game-Fotografie verleitet:

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Man kann auch außerhalb von Spielen und mit anderen Medien seinen Spaß haben; in Wirklichkeit ist ja sowieso alles irgendwie verbunden. Drum hin und wieder hier die Aufforderung, die sich unregelmäßig mal wiederholen wird: Herunterfahren und - in diesem Fall - ein literarisches Subgenre entdecken, das wunderbar zur Welt eines aktuellen Lieblingsspiels passt.