206"Dear Esther": Wenn's kein Game ist, was dann?

Mit dem Release und kommerziellen Erfolg des grandiosen Dear Esther (hier mein Review auf fm4) rückt ein Begriff ins Zentrum der Games-Kultur-Diskussionen, der problematisch ist: "not-Games", als Sammelbegriff für jene Titel, die die Konventionen des Mainstreams signifikant unterlaufen.

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Das ist ein Beitrag zu Zockwork Oranges "52 Games"-Projekt, in dem pro Woche ein Text zu einem bestimmten Thema zu einem frei wählbaren Spiel gefragt ist. Thema Woche 3: Natur

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Die SCP-Foundation ("Secure, Contain and Protect") ist ein Wiki, das auf den ersten Blick eine wissenschaftliche Protokolldatenbank darstellt. Die Pointe: Die Artefakte und Lebewesen, die darin beschrieben werden, existieren nur in der lebhaften, oft recht düsteren Fantasie der Community und sollten ausreichen, Generationen von zukünftigen SF- und Horror-Autoren wunderbarst zu beschäftigen.

Mit einem Satz beschrieben: Sollte es auf diesem Planeten so etwas wie Area 51 oder die paranormale Abteilung des FBI tatsächlich geben, wäre SCP wohl das trockene Aktenarchiv.

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Das ist ein Beitrag zu Zockwork Oranges "52 Games"-Projekt, in dem pro Woche ein Text zu einem bestimmten Thema zu einem frei wählbaren Spiel gefragt ist. Thema Woche 2: Kälte. Sehr passend, dass es grad draußen Temperaturen hat wie am Nordpol.

202

Das ist ein Beitrag zu Zockwork Oranges "52 Games"-Projekt, in dem pro Woche ein Text zu einem bestimmten Thema zu einem frei wählbaren Spiel gefragt ist. Thema Woche 1: Neubeginn. "Start New Game"  - wenn's doch so einfach wäre.

197A Mother's Inferno: Atmosphärischer Höllentrip

Glückliches Dänemark: DADIU, die "National Academy of Digital, Interactive Entertainment", führt dänische Universitäten und Kunstschulen im Rahmen der (experimentellen) Games-Entwicklung zusammen. Ziel ist es, ähnlich wie im Film durch inhaltliche und ästhetische Experimente der dänischen Games-Industrie ein akademisches Versuchslabor zur Verfügung zu stellen.

190Brogue: ASCII-Art vom Feinsten

Na gut, vielleicht muss man ein kleines bisschen krank sein. Vielleicht auch ein gutes Stück masochistisch. Möglicherweise schadet es auch nichts, einen gewissen Hang zum Obskuren zu haben, zum weniger Gefälligen, zu allen Dingen, die nicht sofort alle cool und super finden. Und nein, davon wird man weder blind noch bekommt man Kopfweh. Und ja, es macht einfach Spaß, wenn man sich nicht zu gut ist, einen ganzen Haufen Tastaturkommandos zu lernen und gefühlte tausend Mal zu sterben, ohne speichern zu können. Und das alles ganz ohne das verdammte Ding jemals durchzuspielen.

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Es sind die letzten Momente von George Lucas' "Krieg der Sterne" (1977): Die Rebellen sind im Anflug auf den entscheidenden kritischen Punkt des Todessterns. In den Cockpits leuchten simple Vektorumrisse der Umgebung, die die Piloten bei seinen Manövern unterstützen sollen - ein abstrahiertes Abbild der unmittelbaren Realität. Die digitale Rekonstruktion als Stellvertreter der Wirklichkeit: So nahe liegen Simulation und Realität zusammen. Die Wirklichkeit, dargestellt als über Maschinen bedienbare Simulation, ist längst von Science Fiction zur Realität geworden - in Form von GPS-Assistenten, Einparkhilfen, Autopiloten und visualisierenden Operationshilfen. Dabei kommt oft der virtuellen Version mehr Bedeutung zu als der ihr zugrundeliegenden Realität.

168Kane & Lynch 2: Dog Days (2010)

This post is an entry into Critical Distance's Blogs of the Round Table January 2012 on the theme of 'Being Other'; it follows up and expands on my original article in German.

175Joyce, Burroughs, Kafka

Launiger Artikel auf Telepolis: Durch das Auslaufen der Verwertungsrechte werden 2012 die Werke von James Joyce gemeinfrei. Das ist insofern eine Erleichterung, als Joyces Erben üble Parasiten am Werk ihres Vorfahren sind, die schon mal öffentliche Lesungen aus Copyright-Gründen absagten. Unter dem Titel "Finnegans Quake" schreibt Peter Mühlbauer von den Plänen des Literaturprofessors Sean Latham, der vorhat, gemeinsam mit seinen Studenten "Ulysses" als Computerspiel herauszugeben - vor allem, um die Joyce-Erben so richtig zu ärgern.