VGT Advent #23

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Fast alle Türchen sind offen, die Weihnachtseinkäufe sind erledigt, das Fest des Schenkens und der Liebe kann kommen. Einmal noch schlafen!

Nur mehr ein einziger Tag! DAS ZIEL SO KNAPP VOR AUGEN - und trotzdem: Ich hab verloren. Und ihr auch. 

Denn jetzt, meine Lieben, wird's so abstrakt, dass ihr als Hardware für dieses, DAS SPIEL, nur eure grauen Zellen braucht.

Wie minimalistisch kann ein Spiel sein,  um noch ein Spiel zu sein? Was braucht man für ein Spiel? Irgendwelche Hilfsmittel? Mitspieler? Nicht unbedingt. Wo beginnt die Philosophie das Spiels - also im abstrakten Sinn seine REGELN - und wo endet sie? Muss man WISSEN, dass man ein Spiel spielt?

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Das Spiel ("The Game") ist, genau genommen, so etwas wie eine indirekte Meditationsübung. Ja, die Grafik oben fasst alles zusammen, und nein, das ist kein Scherz, wie auch der liebevolle Wikipedia-Eintrag  beweist. "The Game" ist ein Gedankenvirus, eine fiese metaphysische Infektion, die sich bei allen einnistet, die davon erfahren. Vorsicht - jetzt bloß nicht an einen rosa Elefanten denken!  

Ziel des Spiels: Nicht an das Spiel zu denken. Wer daran denkt, hat verloren und muss diese Niederlage eingestehen. Danach wird weitergespielt. Das Spiel kann nicht gewonnen werden,  aber dafür verloren. (So wie jetzt gerade.)  Man kann sagen, dass das Spiel sowohl ein ironischer Kommentar auf die conditio humana als auch ein absolut dadaistisches Nonsensprojekt mit unheimlicher Ansteckungsrate ist. 

 Eins ist besonders bizarr dran: Es macht Spaß.  Ab jetzt spielt ihr alle mit, Leute! 

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