Jul 16 16:16

Gamesradio: fm4 Extraleben - "Wir spielen Musik #2"

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Heute, 16. Juli ab 20 bzw 21 Uhr auf fm4: Das Computerspielkränzchen auf FM4 wird zum zweiten Mal musikalisch. Diesmal widmen sich Conny Lee, Robert Glashüttner und ich über dynamische Spiele-Soundtracks und Musik als Gameplay

Schon vor wenigen Wochen hat sich das fm4 Extraleben mit Games-Soundtracks beschäftigt, doch die Musik, mit der uns Spiele tiefer in ihre digitalen Welten locken wollen, ist manchmal mehr als nur Dekoration. In vielen Fällen nämlich wird die Musik direkt von den Handlungen des Spielers beeinflusst - oder aber, genau andersrum, es nimmt die Musik direkten Einfluss auf den Spielablauf.

Heute abend auf fm4 und danach sieben Tage im Stream zum Nachhören!

Jul 15 11:53

Weil sie es uns wert sind

1647 Videospiele sind ein Luxusgut" und "Es gibt wohl wirklich wichtigere Dinge, über die man schreiben kann" sind Sätze, die man in letzter Zeit wieder häufiger hört. Das Aufrechnen von Freizeitbeschäftigungen mit Leid in der Welt wiegt schwer, gerade wenn politische Brandherde - Syrien, Irak, Nahostkonflikt, usw. - ständig aus den Weltnachrichten dröhnen.

Doch Spiel ist nicht gleich Spiel. Leuchtendes Beispiel: Fußball. Sich nicht dafür zu interessieren gilt in Ländern und Gesellschaften, die stark Fußball-affin sind, als merkwürdig. Zumindest ein paar Mal pro EM/WM sollte man mit Freunden im Pub das eine oder andere Match schauen, ansonsten muss man sich damit abfinden, als ein wenig schrullig zu gelten. Fußball, so wie einige andere Sportarten auch, ist gesellschaftlich so stark verankert, dass sich ihm kein Medium entziehen kann. Eine Tageszeitung ohne Sportteil? - Undenkbar. Sport ist gesellschaftlich, kulturell, sozial und natürlich auch wirtschaftlich so stark verankert, dass jegliches Hinterfragen in Anbetracht dieser stabilen Institutionalisierung schnell verhallt. Da können etwa in Brasilien aufgrund unverhältnismäßiger Bauaktivitäten wegen der WM noch so viele Dörfer abgesiedelt, indigene Orte zerstört und Land geraubt werden: Das beeinflusst die uneingeschränkte Hingabe zum Fußballspektakel in keinster Weise.

Jul 14 10:05

Keine Kleinigkeit: Kostenlose Kurzspiele für Kenner

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Die kleine Form steht meist im Schatten der großen Brüder - auch in anderen Medien. Der Kurzfilm, Experimentierfeld origineller Ideen und Spielplatz junger Regietalente, verblasst im Vergleich zum zweistündigen Kinoformat, Sinfonien zählen mehr als Etüden und der Romanziegel, gern mehrteilig, lockt mehr Leser an als die literarisch anspruchsvolle Kurzgeschichte, die oft wie Blei in den Verkaufsregalen liegt. Kurzum: Wer Kulturprodukte wie Musik, Film und Literatur konsumiert, neigt dazu, eher im Großen zu suchen und die kleine Form zu vernachlässigen.

Jul 13 16:49

Games'n'Politics: Valiant Hearts, Verdun, Red Baron: Gaming the Great War (1/2)

Michael Schulze von Glaßers Videoreihe "Games'n'Politics" wirft einen pointierten Blick auf die Schnittstellen zwischen Spielen, Gesellschaft und Politik. Auf VGT ergänzt Michael seine Videoserie um erweiternde Texte zum Thema. 

Der Erste Weltkrieg gilt vielen Historikern als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Rund 17 Millionen Menschen kamen in dem Krieg zu Tode. Erstmals wurde Giftgas eingesetzt und raffte tausende Soldaten nieder. Durch den großen Einsatz neu entwickelter Panzer und Kampfflugzeuge sowie von Maschinengewehren erfuhr der Konflikt eine umfangreiche Technisierung. Trotzdem findet der Erste Weltkrieg im Medium „Videospiel“ im Gegensatz zum Zweiten Weltkrieg kaum statt. Der Historiker Dr. Steffen Bender macht in seinem Buch „Virtuelles Erinnern – Kriege des 20. Jahrhunderts in Computerspielen“ darauf aufmerksam, dass es für Videospielentwickler schlicht unattraktiv sei den Ersten Weltkrieg als Spiel-Szenario zu nutzen weil Grabenkämpfe von Infanteristen und ihr sinnloses Sterben nicht dazu taugen, dem Spieler Spaß zu bieten. Zudem macht der Historiker darauf aufmerksam, dass es in dem Krieg kaum Fahrzeuge gegeben hätte – mit einer Ausnahme: Kampfflugzeuge.

Jul 12 20:46

Inderst legt nahe 120714

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Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Our First Look At the New LEGO Female Scientist Set

Lego. Warum Lego? Kommt schon, einmal um die Ecke denken, ist doch wohl nicht…? Okay, ich sehe schon. Lego also. Bevor sich, zunächst einmal als „egal“ hingestellt, ob zurecht oder nicht, alle Welt das Maul über Anita Sarkeesian zerriss, weil man ihre Beiträge zu Tro..Tro…Tropen…DoubleKILL and Videogames so oder so fand, war sie bereits aktive YouTuberin. Klar, wisst Ihr alle. Schon längst. Als ich nun die obige Meldung las, dachte ich natürlich sofort an Sarkeesians zweiteiligen Beitrag zum Thema „Lego und Gender“. Kann man sich bei dieser Gelegenheit auch mal wieder ansehen. Da fällt mir ein: Welches Lego-Set sollte ICH eigentlich einmal designen und einsenden? Eine Mischung aus Social Media Manager und Gears of War vielleicht?  

Jul 10 14:32

Games-Pop: A Tribute to Jessica Curry

Summer of Games Music! In den warmen Monaten versorgt euch VGT ab sofort in unregelmäßigen Abständen mit Games-Musik. Games-Pop-Trackwunsch? Sag's uns auf Twitter

Man übertreibt nur ein kleines Bisschen, wenn man Jessica Currys wunderbare Soundtracks zum Besten zählt, was die Vermählung von Spiel und Musik so hergibt. Deshalb hier, sozusagen als Background-Ambient-Untermalung für den Tag, die kompletten Soundtracks zum großartigen Dear Esther (oben) und beim Weiterlesen das Horror-Orchestererlebnis Amnesia - A Machine for Pigs sowie ein Ausblick auf Everybody's Gone To The Rapture.

Danke, Jessica - mögen noch viele magische Momente deiner unnachahmlichen Musik folgen.

Jul 10 09:31

Was man spielen soll: Tales of the Adventure Company

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Keine Reviews, aber: Wir sagen ab sofort, was man spielen soll.

Was: Tales of the Adventure Company, iOS, Android, Browser

TotAC ist ein rundenbasiertes, minimalistisch-taktisches Puzzle-RPG. Auf einem 5x5 Felder großen Spielfeld decken wir Schritt für Schritt Monster, Gegenstände und Helden auf; Ziel der Suche ist der von einem willkürlich gewählten Monster bewachte Schlüssel zum Levelausgang. Mit bis zu vier fantasytypischen Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Stärken kämpfen wir uns in kleinen Quests mit jeweils unterschiedlichen Monstern und Endgegner bis zum jeweiligen Oberbösewicht ganz unten im Dungeon durch - Hauptherausforderung dabei ist allerdings die Meisterung des strengen Limits an spielbaren Zügen, das uns zu strategischem Spiel und Effizienz zwingt.