Mai 28 15:54

Wolfenstein: Die neue Unordnung

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Anmerkung: Der Einfachheit halber ignoriere ich das den Gesetzen geschuldete Herumeiern und nenne im Folgenden Nazis Nazis.
 
Wolfenstein TNO hat Probleme. Vorweg: Ich mag es trotzdem, auch wenn es keine Liebe, sondern eher eine resignierende Anerkennung ist, ein Lob mit Augenrollen und Seufzen. In Zeiten, in denen das Fan-Remake von Half-Life, Black Mesa, fast mühelos die obersten Treppenstufen der FPS-Bühne erklimmen kann, darf man nicht so wählerisch sein. Wie immer ist es wohl umsonst, von großen Titeln Neues zu erhoffen und eine Abkehr vom Altbewährten herbeizuträumen. So gesehen ist es irgendwie ein deprimierender Kommentar auf den Istzustand, den absichtlichen Schritt zurück zu den Shootertugenden von vor zehn Jahren, den Wolfenstein TNO mit Bravour vorexerziert, als große Leistung anzuerkennen. Doch der Reihe nach.
 
Mai 26 14:58

Games Pop: Ben Babbitt "Too Late To Love You"

Ein Spiel, ein Track: Wer bislang Kentucky Route Zero versäumt hat, sollte sich spätestens anlässlich des spukhaft schönen dritten Aktes eines Besseren besinnen. "Too Late To love You", Games-Pop-Track #1, unterlegt nicht nur einen der eindrucksvollsten Momente der Serie, sondern ist in seiner speziellen Performance in Akt 3 ein Glanzlicht des Spielejahres bisher. Ben Babbitts wunderschöner Soundtrack kann auf seiner Bandcamp-Seite zu Spottpreisen gekauft werden.

Summer of games music! In den warmen Monaten versüßt euch VGT ab sofort den Montag mit Games-Musik. Games-Pop-Trackwunsch? Sag's mir auf Twitter.

Mai 16 13:07

Screenshot deluxe: Joshua Taylors "A Distant Sadness"

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Joshua Taylor was one of the screenshot artists I featured in my original article on in-game photography; his series "A Distant Sadness" collects haunting images of a war-torn Battlefield 3. I asked Josh a few questions on his latest project.

What was your inspiration for "A Distant Sadness"?
 
There really wasn't one particular photographer in history. The inspiration came from the culmination of work within the genre of "war photography". It was and is beautiful yet haunting.
 
Mai 08 13:59

Subotron Mai/Juni

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Gameskultur im Wiener Museumsquartier: Wiens Nervenzentrum für Spielerisches subotron hat wieder eine interessante Reihe an Veranstaltungen auf dem Programm. 

Mai 07 10:18

FM4 Extraleben: Pick Your Gender

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Es ist wieder so weit: Der fm4 Games-Talk Extraleben mit Conny Lee, Robert Glashüttner und mir geht heute abend, 21 Uhr, auf fm4 on air und sieben Tage on demand. Thema diesmal: Pick Your Gender. Wenn sich Spieler online oder real begegnen, ist das Geschlecht der jeweiligen Personen noch lange nicht egal. Ein Games-Talk über Sexismus, Prinzessinnenrettung und Bubenreservate.

Eigentlich, so könnte man grübeln, böte ja gerade das Medium Computerspiel wie kaum ein anderes die Möglichkeit, den biologischen Gegebenheiten unserer Körper zu entfliehen und etwa als Spieler in der Haut starker Frauen oder als Spielerin in der Gestalt smarter Männer zumindest im Kleinen das jeweils andere Geschlecht besser verstehen zu lernen. Dass der Weg zu einer nicht diskriminierenden und für Männer wie Frauen erfreulichen Gemeinschaft noch weit ist, heißt allerdings nicht, dass die ersten Schritte auf dem Weg dorthin nicht schon längst gegangen sind.

Mai 06 12:52

Was man spielen soll: Depths of Fear: Knossos

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Keine Reviews, aber: Wir sagen ab sofort, Was man spielen soll

Was: Depths of Fear: Knossos, Windows, 5,99€

Depths of Fear: Knossos ist ein First-Person-Stealth-Spiel mit Roguelike-Elementen. Als Theseus erforscht man immer neu generierte Labyrinthe, die voller simpler Untoter und wilder Tiere, aber vor allem das Zuhause tödlicher Monster der griechischen Mythologie sind. Von einem zentralen Hub aus betritt man die einige Stockwerke tiefen Heimstätten des Satyrs, der Medusa, des Zerberos und so weiter, um nach deren Bezwingen schlussendlich den Minotaurus selbst herauszufordern.

Mai 05 07:51

Echoing Histories: Impressionism, Indie Games and Artistic Revolutions

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"Bridging Worlds"  is a series by LA-based artist and VGT guest author Eron Rauch about the blurred line between games and art. These articles are intended as conversation starters about the burgeoning intersection between the fine art world, academic studies of games, virtual photography, and video game creation. 

Imagine the scene: Paris 1874. The city is still in turmoil from the massive fallout of the Industrial Revolution. There are wild all-night cabarets, horse races to bet on, and salons where drinks and culture are passionately discussed. A great obsession with all things Japanese is the fashion amongst the newly well-off as the world continues to grow smaller. You’re at a party, sipping champagne, talking about the most important art event in the Western world at the time, the Salon du Paris.

Cut to Los Angeles, 2013. The city is still in turmoil and perpetual change after the fallout from globalization vis a vis the banking crisis and tech bubbles. The electronic dance music scene is exploding. Ultimate Fighting Championship title cards are the talk of the town, and hipster bars and neo-speakeasies fill the alleys. A great obsession with all things Japanese is the fashion amongst pretty much everyone. I am at a party, sipping a micro-brew beer, talking about the most important video game event in the world at the time, the Electronic Entertainment Expo.