Dez 19 21:32

Style is King Footnotes #3: Duangles "Nowhere"

1298 Reste, allerfeinste Reste!  Mein Artikel zum Thema visuelle Innovation hat auch ein interessantes Gespräch mit Duangle ergeben, das es ebenfalls aus Raumgründen nicht in den fertigen Artikel geschafft hat. Hier also deshalb ein paar Antworten von den Machern des fantastisch aussehenden Projekts Nowhere, das momentan noch in Alpha ist.
Nicht zu sehen: der geniale Sound. Und das auf Oculus Rift - da braucht man, Schweizer Freunde mit Labor vorausgesetzt, getrost auf keine Goa-Party mehr fahren. Ich zumindest bin sehr gespannt.
 
Was macht euer Spiel visuell aus und warum habt ihr euch für diesen Style entschieden?
 

Wir haben uns sehr früh für eine Schwarzlichtoptik entschieden; das war so mit eine der ersten Entscheidungen, die von Anfang an feststanden. Dementgegen setzen wir eine pastellfarbene Tageslichtbeleuchtung, die noch in Bearbeitung ist und in der nächsten Alpha sichtbar wird; zusammen bilden beide Stile dann den Tages/Nachtzyklus ab. Wir haben früher oft Goa-Parties besucht, wo teilweise wirklich ausgefallene Schwarzlicht-Deko und -Kunst ausgestellt wurde, und uns hat dieser mystische Eindruck von unerklärlich selbstleuchtenden Objekten sehr fasziniert. Später dann gab es einen Level in Psychonauts, der vom "Black Velvet"-Stil inspiriert war, und da wurde das klar, dass sowas technisch gut funktionieren könnte.

Dez 19 09:18

VGT Advent #19

1297

Im Advent bastelt ja der eine oder andere tatsächlich selber Geschenke zusammen, eine Tätigkeit, die seit den güldenen Kindheitstagen und ihren unzähligen dismorphen Ton-Aschenbechern (srsly?) wohl kaum einer mehr ausübt. Ja, wir basteln alle viel zu wenig! 

Oder Moment: Stimmt vielleicht gar nicht.

Dez 18 12:22

Mille Cavernes I

1294

Christof und ich haben uns gemeinsam ein paar Gedanken gemacht. Warning: Gehirnsturm ahead.

1.

2013 war nicht nur das Jahr der Bekassine, der Forelle und des Holzapfels. Es war auch das Jahr eines Genres, dessen wachsende Bedeutung schon dadurch fassbar wurde, dass seine geläufige Bezeichnung plötzlich als ungenügend begriffen wurde. Die zwischen Wortspiel und Ahnenverehrung pendelnden Namen „Rogue-lite“ und „Rogue-like-like“ stehen, so die plötzliche Erkenntnis, Hilfskonstruktionen wie dem „Doom-Klon“ etwas zu nahe. Zudem vermögen sie ohnehin nur noch notdürftig so unterschiedliche Spiele wie Teleglitch, Rogue Legacy, Don’t Starve, Ender, Desktop Dungeons oder Spelunky zu fassen. Ob Alternativvorschläge wie „Procedural Death Labyrinth“ als Genrebezeichnung geeigneter sind, wird sich noch zeigen müssen – zumal der gemeinsame Nenner der damit gemeinten Spiele je nach Emphase und Bedarf in wunderbarer Weise zu wechseln scheint. Sicher ist nur eines: Die Vitalität des Genres ist, hier und heute, unverkennbar das Spiegelbild seiner ausweglosen, aber letztlich optimistischen Obsession mit dem Tod.

Dez 18 10:59

VGT Advent #18

1293

Kein Schnee, das Weihnachtsradio aus Gründen aus dem Fenster geschmissen, Politikverdruss und überall über der Stadt eine Dunstglocke aus Punsch und Weihnachtsfeiergehsteigpizza - da kommt schon irgendwie keine besondere Weihnachtsstimmung auf.  

Aber mal ehrlich: Nichts weihnachtet mehr als ein paar Dutzend in den schillerndsten Farben explodierender Manga-Knuddels. 

Dez 17 14:42

VGT Advent #17

1292

Noch eine Woche - Endspurt! Zeit für etwas Substantielleres aus den Archiven des Netzes. Wie immer sei auch hier auf unser allgemein geltendes Alter-Scheiß-Manifest verwiesen.

Roger Ebert, RIP - wie besser diesen Titan der Filmkritik und Games-Skeptiker in seinem Todesjahr ehren als mit einem Games-Review aus seiner Feder?

Dez 16 15:16

Bridging Worlds: Snow Land

1286

"Bridging Worlds"  is a series by LA-based artist and VGT guest author Eron Rauch about the blurred line between games and art. These articles are intended as conversation starters about the burgeoning intersection between the fine art world, academic studies of games, virtual photography, and video game creation.

One of my favorite things to do during the winter months is to play MMOs. Specifically, with Los Angeles's lack of winter weather, I deeply enjoy playing through the inevitable snow regions. Yes, these regions are snowy year round (wouldn't getting a full seasonal cycle in an MMO be brilliant?) but there is something magical about wandering the majestic, pastel-lit slopes and snowdrifts at night with a glass of bourbon and eggnog in my hand. Often I find on these nights that I'm just wandering for wandering's sake, filling out map completion, poking into every moon-shimmering ice cave. 

There are various nostalgic and social reasons that I enjoy these spaces: It probably has something to do with fantasy literature's love of seasons as metaphors. But more than that, I did grow up in areas with quite serious winters (both Chicago and Minnesota); winters that defined the kind of activities that you could do and gave life a certain rhythm. 

Dez 16 09:54

VGT Advent #16

1285

Verbitterung: der Zustand, der sich einstellt, wenn man bemerkt, dass die Impfung des Babys mit Lebendviren dazu führt, dass man selber krank wird.

Haltet durch!

Nur mehr eine Woche, dann ist der Spuk wieder einmal fast vorbei.

In the meantime: alte Säcke.