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Heute abend ist es wieder so weit: Conny Lee, Robert Glashüttner, diesmal auch Christoph "Burstup" Weiss und ich plaudern über Spiele. Erfreulicheres Thema diesmal: Open Worlds und Sandbox-Spiele. 

Sich frei bewegen zu können und Handlungsfreiheit sind aber nicht dasselbe - allzu oft ist die viel beworbene "Open World" nicht mehr als ein recht großer Vergnügungspark, in dem man sich von Attraktion zu Attraktion schleppt - "Assassin's Creed" und "Far Cry", aber auch "Skyrim" erschlagen ihre Spieler bekanntlich auf den Minimaps förmlich so gründlich mit Nebenmissionen, Sammelobjekten und ABlenkunsangeboten, dass man sich als Spielerin oder Spieler im schlimmsten Fall wie beim Abarbeiten der längsten To-do-Liste der Welt vorkommt. Auf jeden Fall ist das Open-World-Paradigma noch lange nicht an seinem Ende angelangt - offene Spielewelten, in denen man nicht an der Hand genommen wird, werden uns auch dank Virtual-Reality-Technologien wohl in Zukunft noch lange begleiten und dabei weiter wachsen und sich - hoffentlich - weiterentwickeln. 

Ab 21 Uhr auf fm4 on air, danach für sieben Tage im Stream.

Nummer 6 des schönsten Gameskulturmagazins mindestens Europas steht zur Bestellung rechtzeitig für Weihnachten bereit! Das Thema diesmal: "Rewind Retro - Neue Gedanken über alte Spiele". Keine Sorge, die Texte erschöpfen sich keinesfalls im platten "Früher war alles besser", sondern versuchen dem Phänomen Retro auf den Grund zu gehen - mit Texten von Christian Alt, Dennis Kogel, Herrn Fabu, Rae Grimm, Benedikt Frank und vielen weiteren. Auch das VGT-Team ist gut vertreten. 

Und hier kommt sie, die sechste Ausgabe der WASD! Das Schwerpunktthema dieses Mal: „Rewind Retro – Neue Gedanken zu alten Spielen“. Denn alte Gedanken zu alten Spielen gibt es ja nun wirklich schon genug! Diese Ausgabe der WASD ist kein Retro-Magazin, sondern ein Magazin ÜBER Retro. 

Was also fasziniert uns an Retro ? Was muss ein Spiel mitbringen, um die Zeit zu überdauern ? Und befindet sich die Gameskultur in der „Retromania“, so wie die Popmusik? Wir beleuchten die Demake-Szene, streiten über Feuerbälle, statten Second Life einen Besuch ab, sammeln Jugendfotos und die schönsten Teppichböden aus Arcade-Spielhallen.

Wer VGT liest, sollte auch WASD lesen. Bestellen hier!

Jawohl, wir von Anti-GamerGate nutzen alle korrupten Möglichkeiten, die verhasste Gegenseite als Unmenschen darzustellen, deshalb gibts heute abend on air und eine Woche ab heute zum Nachhören auf fm4 ein Extraleben zum Thema GamerGate. Long live our feminist overlords! Hail Satan!

Im Ernst: Wir hätten lieber ein anderes Thema behandelt, aber es ist noch immer kein Vorbeikommen an jener Schlammschlacht, die ich auf dieser Seite schon wiederholt thematisiert habe. Auch wenn uns das die Verfechter dieser "Consumer Revolt" nicht glauben werden - schließlich sind wir ja alle gekauft, verblendet, korrupt -, haben wir uns bemüht, Polemik nach Möglichkeit zu vermeiden und konzentrieren uns auf die (Un-)Möglichkeit der Kommunikation, auf Missverständnisse und Dynamiken, ohne uns in den Sumpf der gegenseitigen Schuldzuschbreibungen zu begeben. Ich gebe zu, dass ich der Meinung bin, dass wir drei damit in manchen Teilen eventuell sogar einen Goodwill-Vorschuss geleistet haben, den große Teile von GamerGate nicht verdient haben - vor allem, weil dieses Entgegenkommen von Hardlinerseite in keiner Weise gewürdigt werden wird, solange nicht ausschließlich die eigene Innensicht nacherzählt wird.

Die Sendung war übrigens auch der Anlass für mich persönlich, mich wieder mehr mit diesem offen gestandenen unerfreulichen Thema zu beschäftigen - meine GamerGate-Propagandaschau war direktes Resultat der (Wieder-)Beschäftigung mit dem Thema. Trotzdem können und wollten wir nicht dem aus unserer Sicht problematischen Gedanken des "Teach the controversy" verfallen - denn es gibt objektive, unappetitliche Fakten, die zwar regelmäßig vehement von Befürwortern bestritten oder kleingeredet werden, aber dennoch für Menschen mit weniger verstellter Perspektive offensichtlich sind. Joe hat diese Woche ja ein Fazit seiner Sicht auf GamerGate gepostet, dem ich nichts hinzufügen muss. Es ist eine traurige Tatsache, dass längst Group Think und trotzige Lagermentalität die Diskussion zum Großteil verunmöglichen. Der Rest ist Schweigen. Wir reden trotzdem drüber. Heute abend, und dann sieben Tage im Stream.

Falls sich die geneigte Leserschaft wundert, warum hier aktuell wenig los ist: Ich war anderweitig beschäftigt und ganz und gar nicht untätig. 

Ein kurzer Recap: Für fm4 habe ich Alien: Isolation und King's Bounty: The Dark Side besprochen, für den Standard Shadow of Mordor - übrigens gabs zu diesem Spiel, quasi als Fremdgang, den Start einer Serie auf Superlevel mit dem schönen Titel Brief und Sigl. Für den Standard ebenfalls online, und ebenfalls nicht auf VGT gelandet, ist mein Überblick über die österreichische Entwicklerszene mit dem sich aus der österreichischen Bundeshymne erklärenden pathetischen Titel "Land der Spiele". Und in der GameCity war ich von VGT-Kollegen Glashüttner zu einem Panel zum Thema "Ist das noch Indie" live und in Farbe  auf einer Bühne, auf der Minuten vor unserem Auftreten - ich schwörs - noch hyperaktive Possenreißer T-Shirts in die Menge geworfen haben. (Diese Menge haben wir ziemlich schnell zerstreut.)

Diese Woche am Donnerstag abend gibt's wieder eine Portion Extraleben auf fm4 - entweder ab 20 Uhr on air oder danach eine Woche lang zum Stream auf fm4.orf.at.

Thema diesmal: "True Gamer".

Die Vielfalt und die Intensität, in der wir heute Kulturprodukte konsumieren und reflektieren können, sind gegenwärtig wohl so hoch wie noch nie. Umso größer ist deshalb bei vielen der Wunsch, sich zu spezialisieren, seinen eigenen Bereich oder “sein” Medium zu finden, dem man sich dann im Speziellen widmet - das kann Literatur oder Film oder auch Spielkultur sein. Wer sich allerdings welchen Werken in welcher Weise und wie lange widmet - darüber macht man sich üblicherweise nicht so viel Gedanken. Bei Computerspielen gibt es aber in vielen Gemeinschaften dann doch oft noch die Notwendigkeit, sich als besonders wahrhaftiger Spieler zu definieren und sich so von anderen abzugrenzen. Wir wollen hier im Computerspielkränzchen FM4 Extraleben dem Prinzip des sogenannten “True Gamers” nachgehen und ergründen, warum eine eingeschränkte, homogene Idee von Videospielkultur der Vergangenheit angehört. Im umstürzlerischen Spielestudio sitzen Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner, und Anlass für diese Sendung war eine ziemlich ernüchternde Diskussion, die die letzten Wochen über die Spielepresse als auch die Social Media Kanäle beherrscht hat.

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Gameskultur im Wiener Museumsquartier: Wiens Nervenzentrum für Spielerisches subotron hat wieder eine interessante Reihe an Veranstaltungen auf dem Programm. Und schon diesen Freitag gibt sich Ciprian David die Ehre und plaudert mit mir über Spiel und Film!

26.09.14, 19h
SUBOTRON arcademy

Videogames kill the Moviestar?

Film und Videospiel übernehmen Zeichen voneinander und kommen sich dabei immer näher. Wie geht ein Medium mit der Erfahrung des anderen um? Verarmen oder bereichern sich die Medien gegenseitig, wenn sie konvergieren? Vortrag und Diskussion mit Ciprian David (negativ-film, Mainz) und Rainer Sigl (videogametourism).

Es war aber auch Zeit: VGT erstrahlt ab sofort im mobile-freundlichen Look und kann deshalb auch auf Smartphones und Tablets gelesen werden, ohne schlimmere Magenverstimmungen bei ästhetisch empfindsamen Zeitgenossen auszulösen. Ein großes Dankeschön an Stefan, der mir in heroischer Aufopferung hier als IT-Gott die Hand reicht.

Ich bitte eventuell anfängliche Hickups in Bezug auf Layout älteter Titel und Tags zu verzeihen - inhaltlich bleibt alles wie gewohnt, nur jetzt halt viel hübscher und - der Sinn der Übung - auch unterwegs lesbar. Feedback willkommen!

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Heute, 16. Juli ab 20 bzw 21 Uhr auf fm4: Das Computerspielkränzchen auf FM4 wird zum zweiten Mal musikalisch. Diesmal widmen sich Conny Lee, Robert Glashüttner und ich über dynamische Spiele-Soundtracks und Musik als Gameplay

Schon vor wenigen Wochen hat sich das fm4 Extraleben mit Games-Soundtracks beschäftigt, doch die Musik, mit der uns Spiele tiefer in ihre digitalen Welten locken wollen, ist manchmal mehr als nur Dekoration. In vielen Fällen nämlich wird die Musik direkt von den Handlungen des Spielers beeinflusst - oder aber, genau andersrum, es nimmt die Musik direkten Einfluss auf den Spielablauf.

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Band 5 des besten deutschen Gameskultur-Bookazines ist soeben erschienen! Diesmal ist das Thema "Geld". Wie von den bisherigen Ausgaben gewohnt trifft in der WASD feinstes Grafikdesign auf eine schöne Auswahl an bemerkenswerten Texten aus der deutschen Gamesblog-Szene. 

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Morgen, 11. Juni ab 20 Uhr auf fm4: Das Computerspielkränzchen auf FM4 wird im Sommer musikalisch. In zwei Teilen widmen sich Conny Lee, Rainer Sigl und Robert Glashüttner der Musik im Computerspiel. Diesmal geht es vor allem um die vielfältigen Aspekte von Game-Soundtracks und ihrer Werdung. Von Chipmusik über Orchester-Scores bis hin zu den besten Hommagen an Videospielklänge geht die akustische Reise durch die klingende Games-Geschichte. Das Extraleben begrüßt dabei auch einen Gast, und zwar Christoph Burstup Weiss, langjähriger Spieleenthusiuast und Musikproduzent, der so manches versteckte Kleinod aus der Frühzeit der Computerspielmusik mitbringen wird. Mehr auf fm4!