Essay

421Gauge (iOS)

416Duncan Harris: Skyrim (c) Bethesda

409

391

Es ist so eine Sache mit der Angst: Sie ist ein Gefühl, das uns so körperlich erfassen kann, dass es weh tut. Trotzdem - oder gerade deswegen - mühen wir uns seit Jahrtausenden damit ab, dieses Gefühl künstlich herzustellen, das im Augenblick lebt und nicht lange in gleicher Intensität erlebt werden kann. Die kurze Form hat deshalb Tradition im Horrorgenre: Kurzgeschichte und Kurzfilm können oft verstörender und nachhaltiger jenen Schrecken auslösen, der in der langen Form oft durch Leerläufe und Wiederholungen leidet.

375James Pollock's Mirror's Edge

"To me, photography is an art of observation. It's about finding something interesting in an ordinary place... I've found it has little to do with the things you see and everything to do with the way you see them.” Elliott Erwitt

367Bible Black - Visual Novel über den Missbrauch von Magie und Sex, Sex, Sex ...

Japan ist eine eigene Welt, nicht nur, aber auch, was Games anlangt. Helfried Haider über ein Nippon-Phänomen, das sich im Westen noch nicht ganz etablieren konnte: Visual Novels.

358

Das erste Opfer des Krieges ist die Unschuld. Und auch in Spec Ops: The Line beginnt alles genau so, wie man es aus Dutzenden Military-Shootern, von Gears of War über Medal of Honor und Call of Duty gewohnt ist: Gemeinsam mit zwei markige Sprüche reißenden Truppenkollegen stehen wir als US-Spezialkommando Martin Walker in einer jener staubigen Weltgegenden, in denen der Krieg gegen den Terror in CNN-Bildern und den Modern Warfares dieser Welt geführt wird. 

352Miltainment mit Antikriegsfilm-Amspruch: Spec Ops - The Line

346

Es fasziniert mich nach buchstäblich Jahrzehnten der Beschäftigung mit Spielen immer wieder, dass es Subgenres und Nischen gibt, in die ich noch nie auch nur einen Zeh gesetzt habe. Im Fall von digitalen Trading Card Games handelt es sich um ein besonders hermetisches Subgenre, das dennoch Millionen Spieler findet. Helfried Haider blickt für VGT ins unbekannte Land.

333

Wer spielt, kennt das Phänomen: Vor allem Zeitgenossen, die nie in ihrem Leben ein Joypad in der Hand gehabt haben, sehen sich anlässlich verschiedenster Auslöser bemüßigt, Spiele zum Sündenbock abzustempeln. Fettleibigkeit bei Jugendlichen? Games sind schuld. Im PISA-Test mangelhaft? Zu viel Xbox. Eine Tragödie im Schulumfeld? Es liegt an den "Killerspielen". Selbst bei Anders Breivik darf der Verweis auf dessen Spielkonsum nicht fehlen: Mit Call of Duty und World of Warcraft (!) habe der Massenmörder seine Tat trainiert, und überdies sei es "nicht normal", dass ein Mann in seinen Zwanzigern seine Zeit mit Computerspielen verbringe.