AMAZE https://videogametourism.at/ de Games-Underground: Amaze Berlin 2015 https://videogametourism.at/content/games-underground-amaze-berlin-2015 <span>Games-Underground: Amaze Berlin 2015</span> <div class="field field--name-field-teaser-image field--type-image field--label-hidden field__item"> <a href="https://videogametourism.at/sites/default/files/amaze.jpg" class="glightbox"><img loading="lazy" src="https://videogametourism.at/sites/default/files/styles/700_width/public/amaze.jpg?itok=guPa-KC2" width="700" height="187" alt> </a> </div> <span><a title="Benutzerprofil anzeigen." href="https://videogametourism.at/users/rainer-sigl" class="username">Rainer Sigl</a></span> <span><time datetime="2015-04-27T16:41:25+02:00" title="Montag, 27 April 2015 - 16:41">Mo. 27 Apr 2015 - 16:41</time> </span> <div class="field field--name-field-teaser field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Berlin ist groß genug, um allem Möglichen Raum zu lassen - so auch in der <a href="http://www.gamesweekberlin.com/">International Games Week</a> . Vergangene Woche drehte sich in der deutschen Hauptstadt alles um Computerspiele: Die Entwicklerkonferenz <a href="http://qvconf.com/">Quo Vadis</a> versammelte Entwickler und Geschäftsmenschen, die Verleihung des <a href="http://deutscher-computerspielpreis.de/">Deutschen Computerspielpreises</a> brachte sogar Prominenz aus Politik und Wirtschaft gemeinsam mit der deutschen Games-Szene auf die Bühne und beim <a href="http://gamefest.berlin/">Gamefest Berlin</a> schlug das <a href="https://www.computerspielemuseum.de/">Computerspielemuseum</a> gemeinsam mit der <a href="http://stiftung-digitale-spielekultur.de/">Stiftung Digitale Spielkultur</a> den Bogen zwischen (Hoch-)Kultur und digitaler Unterhaltung.</p> <p>Das vom 22. bis 25. April zum vierten Mal stattfindende Independent Games Festival <a href="http://amaze-berlin.de/">Amaze Berlin</a> nimmt in diesem Eventfeuerwerk eine Sonderstellung ein: Neben all den hochseriösen und etwas steifen Veranstaltungen repräsentiert es den globalen Games-Underground. Dazu gehört die stilvoll räudige, graffiti-übersäte Location am Ufer der Spree ebenso wie das viertägige Programm des Festivals, das sich trotz der kommerziellen Höhenflüge des neuen “Indie-Game-Kommerzes” selbstbewusst als Sprachrohr einer nach wie vor störrischen und anarchischen Subkultur begreift.</p> </div> <div class="field field--name-field-paragraph-element field--type-entity-reference-revisions field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <div class="paragraph paragraph--type-bild paragraph--view-mode-default"> <div class="field field--name-field-paragraph-image field--type-image field--label-hidden field__item"> <a href="https://videogametourism.at/sites/default/files/amaze2.jpg" class="glightbox"><img loading="lazy" src="https://videogametourism.at/sites/default/files/styles/700_width/public/amaze2.jpg?itok=XTLiFokF" width="700" height="187" alt> </a> </div> </div> </div> <div class="field__item"> <div class="paragraph paragraph--type-absatz-mit-initiale paragraph--view-mode-default"> <div class="field field--name-field-absatz field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Und diese Subkultur ist beeindruckend international: Aus über 23 Ländern kamen Designer, Vordenker und Gäste nach Berlin, 5000 Besucher probierten sich an den über 60 spielbaren Exponaten der Exhibition oder nahmen an den 52 Talks und Workshops teil. Dass täglich abends sowohl begeistert gespielt als auch mit DJ-Acts gefeiert wurde, macht den Kontrast zu den anderen, etwas steifen Veranstaltungen der Branche in Berlin noch deutlicher.</p> <p>“Es ist eine Kulturexplosion im Gange”, wie Rami Ismail vom holländischen Indie-Duo <a href="http://www.vlambeer.com/">Vlambeer</a> in seinem Talk treffend bemerkte. “Für viele sind Spiele inzwischen mehr als ‘nur’ ein Produkt. Das ganze Medium spaltet sich immer weiter auf. Im Gegenzug gibt es gerade im Indie-Bereich eine große Kooperationskultur und lokale Communities auf der ganzen Welt. Es ist ein gewaltiger Kulturwandel zu beobachten.”</p> </div> </div> </div> <div class="field__item"> <div class="paragraph paragraph--type-bild paragraph--view-mode-default"> <div class="field field--name-field-paragraph-image field--type-image field--label-hidden field__item"> <a href="https://videogametourism.at/sites/default/files/p1010549.jpg" class="glightbox"><img loading="lazy" src="https://videogametourism.at/sites/default/files/styles/700_width/public/p1010549.jpg?itok=XcERcprF" width="700" height="187" alt> </a> </div> </div> </div> <div class="field__item"> <div class="paragraph paragraph--type-absatz-mit-initiale paragraph--view-mode-default"> <div class="field field--name-field-absatz field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Amaze-Mastermind Thorsten Wiedemann gab schon in seiner Eröffnung eine mögliche Richtung dieses Wandels vor: “Gamedesigner sind die Poeten des 21. Jahrhunderts.” Dass der eigentlich rein wirtschaftlich geprägte “Indie”-Begriff - die Unabhängigkeit vom klassischen Publisher-Modell - zumindest für die Amaze für etwas anderes steht, macht die Ausrichtung von Programm, Ausstellung und Atmosphäre offenkundig: Es geht ums Experimentieren, um Kunst, persönliche Zugänge und unkonventionelle Ideen.</p> <p>Dies zeigte sich auch in den über 60 ausgestellten Spielen der Exhibition: Neben “klassischen” Videospielen waren auch diesmal wieder besonders originelle Spielgeräte zu bewundern. Besonders der “one-dimensional dungeon crawler” <a href="http://aipanic.com/projects/wobbler">“Line Wobbler”</a> , ein per Selfmade-Joystick auf einer mehrere Meter langen LED-Schlange über Kopf spielbares Experiment, erwies sich als Publikums- und Juryliebling - ein “WTF Award” und der begehrte “Audience Award” wurden am Abschlussabend an das britische Unikat vergeben. Ungewöhnliche Steuerungsmethoden und/oder Displays zeigen eine Lust am Experimentieren, die das “klassische” Medienformat manchmal sprengt. Und zahlreiche VR-Pioniere entführten per Oculus Rift gleich in “Other Dimensions”, wie der VR-Award der Amaze benannt ist, der übrigens an <a href="http://www.pixelriftgame.com/">“Pixel Ripped”</a> vergeben wurde.</p> </div> </div> </div> <div class="field__item"> <div class="paragraph paragraph--type-bild paragraph--view-mode-default"> <div class="field field--name-field-paragraph-image field--type-image field--label-hidden field__item"> <a href="https://videogametourism.at/sites/default/files/amaze3.jpg" class="glightbox"><img loading="lazy" src="https://videogametourism.at/sites/default/files/styles/700_width/public/amaze3.jpg?itok=_so9tCYX" width="700" height="187" alt> </a> </div> </div> </div> <div class="field__item"> <div class="paragraph paragraph--type-absatz-mit-initiale paragraph--view-mode-default"> <div class="field field--name-field-absatz field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>Dass “Indie” immer auch eine andere Beziehung zwischen Spieler und Kreativen mit sich bringt, war eines der zentralen Themen der an zwei Tagen stattfindenden Vortragsserie, die gemeinsam mit Workshops das Programm vervollständigte. Neben Indie-Stars wie Dennis Wedin, einer Hälfte des “Hotline Miami”-Duos Dennaton, Jake Elliott von Cardboard Computer (“Kentucky Route Zero”) und Terry Cavanagh (“VVVVVV”, “Super Hexagon”) gehörte die Bühne auch Experimentatoren wie <a href="http://ninasays.so/">Nina Freeman</a> und <a href="http://www.failnaut.com/">Christos Reid</a> , die über sehr persönliche Zugänge zum Gamedesign sprachen - das mit dem “Most Amazing Game” Award ausgezeichnete erzählende kurze Spiel <a href="http://dreamfeel.itch.io/curtain"><em>Curtain</em></a> kann gleich als Paradebeispiel dieses neuen, autobiografischen Spielens gesehen werden.</p> <p>Ist das noch Indie? Die gefürchtete, immer wiederkehrende Frage, die sich angesichts der “Indie-Revolution” konstant stellt, kann für die Spiele, Köpfe und die Philosophie des Independent Games Festivals Amaze Berlin wieder eindeutig mit Ja beantwortet werden. Die Amaze ist spätestens in ihrer vierten, heuer wieder gewachsenen Inkarnation zum nicht nur europäischen, sondern international spannendsten Spielplatz für Spiele abseits des Mainstreams geworden. Ein Event-Highlight für Freunde einer Subkultur, die sich in dieser Form noch lange, lange gegen die Vereinnahmung durch den Kommerz wehren wird.</p> <p><em>Auf fm4 habe ich <a href="http://fm4.orf.at/stories/1758076/">hier</a> und <a href="http://fm4.orf.at/stories/1758134/">hier</a> direkt von der Amaze 2015 berichtet.</em></p> </div> </div> </div> </div> <div class="field field--name-field-tags field--terms"> <ul class="terms"> <li class="terms__item"><a href="https://videogametourism.at/tags/amaze" hreflang="de">AMAZE</a></li> </ul> </div> Mon, 27 Apr 2015 14:41:25 +0000 Rainer Sigl 577 at https://videogametourism.at My AMAZE https://videogametourism.at/content/my-amaze <span>My AMAZE</span> <span><a title="Benutzerprofil anzeigen." href="https://videogametourism.at/users/rainer-sigl" class="username">Rainer Sigl</a></span> <span><time datetime="2013-04-30T21:12:58+02:00" title="Dienstag, 30 April 2013 - 21:12">Di. 30 Apr 2013 - 21:12</time> </span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p style="text-align: justify;"><span class="wysiwyg_imageupload image imgupl_floating_left "><img src="https://videogametourism.at/sites/default/files/imagecache/Ganze_Breite/images/196/amaze.jpg" alt="819" title width="760" height="217" class="imagecache wysiwyg_imageupload imagecache imagecache-Ganze_Breite" style> <span class="image_meta"></span></span></p> <p style="text-align: justify;"><span class="dc">Ü</span>ber die letzte Woche in Berlin zum zweiten Mal über die Bühne gegangene A MAZE Indie Connect wurde schon einiges verewigt, doch wovon das Herz voll ist, geht bekanntlich der Mund über. Deshalb nach <a href="http://www.nahaufnahmen.ch/tag/a-maze/">Texten für nahaufnahmen.ch</a> und fm4 (<a href="http://fm4.orf.at/stories/1716657/">hier</a> und <a href="http://fm4.orf.at/stories/1716833/">hier</a>) ein letztes nostalgisches Roundup ohne formale Zwänge von Christof, Franziska, Robert und meiner Wenigkeit. Ein Free-for-all - wie es sich gebührt. Schön war's dort! Aber das <a href="https://twitter.com/glashuettner/status/327916026312400897">sieht man eh</a>.</p> <p style="text-align: justify;">Detail am Rande: Alles Nonkonformisten, diese Indies - ausnahmslos! Deshalb schreibt konsequent jeder seine AMAZE anders. Fact.</p> <p style="text-align: justify;">---------------------------</p> <p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://twitter.com/frau_grete">Franzi Bechtold</a>:</strong> Indie Connect - das war der Untertitel des AMaze. Und dieser konnte sich in seiner Gänze bestätigen. Schlecht organisiert, wie ich manchmal bin, stand ich zunächst vor der Location des vergangenen Jahres, die schick genug war, dass ich mich deplatziert und underdressed fühlte. Zum Glück kein Vergleich zu dem wirklichen Gelände Urban Spree. Geht es doch neben all den Shows, Workshops und Talks (die mal besser, mal schlechter waren) um das Vernetzen. Und dafür bot sich das Urban Spree ungemein an (zugegeben - die permanente Sonneneinstrahlung war sicher nicht unschuldig an der guten Stimmung). Es war lässig, abgefuckt, bunt, gemütlich. Indie eben. Ein Platz, an dem gerne mal ein oder zwei Bierchen getrunken werden. Vereinsamen sah ich über die Zeit hinweg keinen.</p> <p style="text-align: justify;">Unterm Strich ist der Austausch über das Programm doch ebenso wichtig wie dieses selbst und umso produktiver, wenn er mit Gleichgesinnten geschieht - und der offene Raum rund ums Gelände bot alle Möglichkeit mit Entwicklern, Kollegen, Veranstaltern (und wer eben noch gerade so im Hof stand) zu quatschen. Beispielsweise während man darauf wartet, dass die Award-Feier endlich startet.</p> <p style="text-align: justify;">Im Grunde war es ein bisschen wie Ferienlager mit Thorsten S. Wiedemann als dauerstrahlendem Heimleiter. Die ausgewogene Mischung aus chaotischer Planung, familiärer Atmosphäre und der Substanz des Programms waren mein Highlight - und können weniger an einer konkreten Situation als vielmehr an meiner Horizonterweiterung nach der Veranstaltung festgemacht werden.</p> <p style="text-align: justify;">------------</p> <p><span class="wysiwyg_imageupload image imgupl_floating_left "><img src="https://videogametourism.at/sites/default/files/imagecache/Ganze_Breite/images/196/amaze2.jpg" alt="820" title width="760" height="217" class="imagecache wysiwyg_imageupload imagecache imagecache-Ganze_Breite" style> <span class="image_meta"></span></span></p> <p dir="ltr" style="text-align: justify;"><strong><a href="https://twitter.com/vdgmtourism">Rainer Sigl</a>:</strong> Gameskultur hat, was Coolness und Popfaktor betrifft, ein Handicap: Spielen ist meist doch ein häusliches, solitäres, manchmal auch einsames Hobby. Wer im Gegensatz zum Zockmarathon im Kinderzimmer etwa gern laute Musik hört und dazu lustige Chemikalien einwirft, macht dies immerhin meist im geselligen Rahmen, umgeben von schick gestylten Gleichgesinnten und hin und wieder im Dreck herumkugelnd. Das macht Spaß, man trifft ähnlich Verstrahlte und erweckt bei zufällig Vorbeigehenden den erstrebenswerten Eindruck, dass da aber ganz schön was los ist in deiner Ecke.</p> <p dir="ltr" style="text-align: justify;">Spielkultur hats schwer, da mitzuhalten. Meistens. Der glorreiche Gegenbeweis, vor wenigen Tagen zu Ende gegangen, war die A MAZE, die auf unnachahmliche Weise Punk Berlin, Indie-Games, Infantilismus und sympathisch selbstbewussten Spaß am Provisorium, am Pop und am guten alten Exzess verbindet.</p> <p dir="ltr" style="text-align: justify;">Es ist wahrscheinlich gar nicht so leicht, die richtige Mischung zu finden: eine Crowd anzulocken, die einerseits zu 100 % Spiele - und nicht nur das damit verbundene Business - liebt und sich andererseits mit souveräner Lässigkeit in der Nachmittagssonne betrinken und nachts abshaken kann - noch dazu zur bizarren Show eines Künstlers wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OdzLA6yEUwY">Anklepants</a>, dessen animatronische Gesichtsmaske samt hyperbeweglicher Penisnase für jedes Undergroundevent der Welt die passende Besetzung wäre.</p> <p dir="ltr" style="text-align: justify;">Vielleicht ist in dieser Mischung gar die Antwort auf die ewige Frage zu suchen, was denn Indie eigentlich ist - oder sein könnte: Games als selbstverständlicher Puzzlestein im Medienmix jedes neugierigen Pop-Astronauten. Die Amaze ist für mich daher auch ein Versprechen an das eigene Medium: Dass man einem gelackten Massenmainstream am fiesesten dadurch den Mittelfinger zeigt, indem man die besten Partys macht und den meisten Spaß hat.</p> <p style="text-align: justify;">Mission accomplished.</p> <p style="text-align: justify;">----------</p> <p style="text-align: justify;"><span class="wysiwyg_imageupload image imgupl_floating_left "><img src="https://videogametourism.at/sites/default/files/imagecache/Ganze_Breite/images/196/amaze4.jpg" alt="821" title width="760" height="217" class="imagecache wysiwyg_imageupload imagecache imagecache-Ganze_Breite" style> <span class="image_meta"></span></span></p> <p><strong><a href="https://twitter.com/NeedleHacksaw">Christof Zurschmitten</a>:</strong> Mein a.maze ist ein Drogendealer am Hintereingang der Urban Spree, der zum Wegweiser kaum taugt. Mein a.maze sind Gespräche über die Synchronisation von Zombiestimmen, während ein vietnamesischer Kellner sich über meinen Übereifer beschwert. Mein a.maze ist ein Typ vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, ein Gorillakostüm und ein Kopfschütteln.&nbsp;</p> <p>Mein a.maze ist der Restschweiss auf einem weitergereichten Controller, und das freundschaftliche Fluchen, wenn mein Pixel-Samurai in Zeitlupe zerfetzt wird. Mein a.maze sind die hochfliegenden Pläne für die Zukunft des Journalismus, die nach dem fünften Freibier allen Ernstes gemacht werden, und die letzte Fotokabine Deutschlands vor rostigen Treppen. Mein a.maze ist der Moment verwirrter Blindheit beim Eintritt in den aus Doom entführten Korridor, an dessen Ende einem Lemminge beim Pinkeln zusehen. Mein a.maze ist eine absehbare Dichte von Vollbärten und eine völlig unerwartete von verflucht gut sitzenden Lederjacken.&nbsp;</p> <p>Mein a.maze ist eine Gruppe von englischen Trinktouristen und ihr Aufschrei: "Holy shit you guys guess where we're at, a fuckin' international video game conference.“ Mein a.maze ist ein hyperaktiver Pole, dem man es für einmal nicht übelnimmt, wenn er doch nur Spass und Spielen will. Mein a.maze ist das Zögern nach der Frage, was man hier verloren hat und das Gefühl, am richtigen Ort zu sein. Mein a.maze ist der tausendste Vorsatz, selbst kreativ zu werden, bald, irgendwann, dieses Mal wirklich. Mein a.maze ist Aufwachen neben einem Grasdinosaurier, mit Kurzzeitnostalgie statt Kater. Mein a.maze ist der beste Burger der Stadt neben den Verkaufszahlen der WiiU. Mein a.maze sind panische Anweisungen, den Kato-Axomolator auf fünf zu stellen, jetzt, subito, verdammt, WIR HABEN ES GESCHAFFT. Mein a.maze ist ein Tanz, der aus peinlicher Berührtheit innert Sekunden umschlägt in ein Gefühl von Verbundenheit und Triumph. &nbsp;Mein a.maze ist „Ach du bist das“, und das dazugehörige Lächeln.&nbsp;</p> <p>Mein a.maze ist die Verdichtung von Buchstaben zu Gesichtern und die Erkenntnis, dass der Aggregatszustand nichts ändert an der Sache. Mein a.maze war, schätze ich, alles in allem, eine verflucht gute Zeit.</p> <p>-----</p> <p><span class="wysiwyg_imageupload image imgupl_floating_left "><img src="https://videogametourism.at/sites/default/files/imagecache/Ganze_Breite/images/196/amaze3.jpg" alt="822" title width="760" height="217" class="imagecache wysiwyg_imageupload imagecache imagecache-Ganze_Breite" style> <span class="image_meta"></span></span></p> <p style="text-align: justify;"><a href="http://www.twitter.com/glashuettner"><strong>Robert Glashüttner</strong></a>: Zwischendurch das Spiel weglegen und sich einen Drink gönnen, an die frische Luft gehen und die gerade erlebten Geschehnisse Revue passieren lassen. Der Ratschlag unserer Eltern, ein ausgeglichenes Leben zu führen, war vielleicht doch nicht so schlecht - und ist sogar mit unserer Leidenschaft für digitale Spiele vereinbar.</p> <p style="text-align: justify;">Selten war eine Computerspielkonferenz so familiär und hat die perfekte Brücke zwischen uns, den Game-Controllern und dem viel gerühmten "real life" geschlagen wie die zweite Ausgabe der "Indie Connect". Draußen konnten wir zur fortgeschrittenen Stunde sogar buchstäblich mit dem Bier in der Hand "SPiN WARS" spielen - eine Art Deathmatch-"Asteroids" für bis zu vier Spieler/innen, das mit einzig und allein einem großen, roten Knopf gesteuert wird.</p> <p style="text-align: justify;">Drinnen in der Halle trohnte zur selben Zeit die mächtige Maschine von "The Gaudy Woods", drei an einer hohen, gebogenen Stange montierte Autoreifen, die mit starken Gummiseilen eine Art selbstgebasteltes Fitnessgerät ergaben. Wenn wir uns drauf stellten, rollten wir ein pixeliges Fass durch einen wunderlich-surrealen Wald. Es war eine physische Herausforderung ebenso wie ein immersives Eintauchen in eine virtuelle Welt - jene Eigenschaft, die uns an Computerspielen seit jeher fasziniert. Die "Indie Connect" hat durch ihre gesellige Struktur in keiner Minute einen Zweifel in uns aufkommen lassen, digitale Spiele wären eine unwürdige Zerstreuung. Selten war unsere Zeit für uns Spieler/innen besser aufgehoben als an diesen zweieinhalb Tagen in Berlin.</p> </div> <div class="field field--name-field-tags field--terms"> <ul class="terms"> <li class="terms__item"><a href="https://videogametourism.at/tags/meinung" hreflang="de">Meinung</a></li> <li class="terms__item"><a href="https://videogametourism.at/tags/gastautoren" hreflang="de">Gastautoren</a></li> <li class="terms__item"><a href="https://videogametourism.at/tags/amaze" hreflang="de">AMAZE</a></li> </ul> </div> <section class="comments"> <h2 class="comments__title">Kommentare</h2> <div class="comments__list"><article data-comment-user-id="0" id="comment-652" class="comment js-comment"> <mark class="hidden" data-comment-user-id="0"></mark> <header class="comment__meta"> <span class="comment__author"><a rel="nofollow" href="http://www.chriszamanillo.com/2013/05/may-5th/" class="username">CHRISZAMANILLO.COM &amp;amp;raquo; May 5th</a></span> <span class="node__sep" aria-hidden="true">·</span> <span class="comment__date">Fr. 10 Mai 2013 - 05:29</span> <a href="https://videogametourism.at/comment/652#comment-652" hreflang="und">Permalink</a> </header> <div class="comment__content prose-content"> <h3 class="comment__title"><a href="https://videogametourism.at/comment/652#comment-652" class="permalink" rel="bookmark" hreflang="und">Pingback</a></h3> <div class="field field--name-comment-body field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p>[...] und Robert Glashüttner all shared their experience and thoughts on the recently concluded&nbsp;at length&nbsp;and Dennis Kogel has an interview with Jana Reinhardt of Ratking Entertainment and Arnold Flöck [...]</p> </div> </div> </article> </div> </section> Tue, 30 Apr 2013 19:12:58 +0000 Rainer Sigl 290 at https://videogametourism.at