Inderst legt nahe 041014

Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

A sense of place

Passend zum neulich herausgebrachten Game-Studies-Sammelband von Christian Huberts und Sebastian Standke über den Begriff der Atmosphäre in digitalen Spielen hat Tim Hijlkema 23 bekannte Orte in Videospielen besucht (oder heimgesucht?) und sie einem visuellen Make-Over in HD unterzogen. Statt des Rätselspiels „Kennt Ihr sie alle?“ sollte man einfach schweigen und die Bilder auf sich wirken lassen.
 

Erzähl mir mal was Neues!

Es schmerzt ein wenig, wenn Ethan-Carter-Entwickler Adrian Chmielarz zugibt: „I even reached a point one day when I swore to never attempt designing a narrative game ever again.“ Gleichzeitig macht es aber auch neugierig. Was steckt zwischen dem bewussten Weglassen von Cut Scenes und einer Spielwelt, die sich nicht um den Spieler kümmert?
 
So schrecklich gekünstelt!

In einem kleinen, aber erhellenden Stück kitzelt Robert Glashüttner einiges aus der Person und dem Schaffen Stephan Schwingelers im Kontext „Spiele und Kunst“ heraus: „Ein Spiel kann Kunst sein, wenn es bereits als künstlerisches Statement geschaffen wurde oder wenn ein kommerziell entwickeltes Spiel eine Transformation bzw. Modifikation des Künstlers oder der Künstlerin durchlaufen hat.“

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