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Dass die Veröffentlichung meines Artikels "Warum ich nicht Diablo III spiele" so viele Spieler auf die Palme getrieben hat, war eigentlich abzusehen und vermutlich auch Kalkül vonseiten Golem.de: Kontroverse bringt Quote, Provokation generiert Klicks. Ich überlasse es bei derartigen Stürmen in den jeweiligen virtuellen Wassergläsern den Lesern selbst, meine Texte zu verteidigen, und siehe da: Es gab doch einige, die meiner bescheidenen Einschätzung von Diablo III etwas abgewinnen konnten. Über 700 Mal wurde der Text auf Facebook geliket - nachdem's keinen "Dislike"-Button gibt zwar keine verlässliche Statistik, aber immerhin.

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Erst kürzlich habe ich Korsakovia als Mod-Experiment erwähnt, bei dem spannende neue Fragen zum Thema Spielen gestellt werden; da ist fast es unvermeidlich, auf ein weiteres Ausnahmespiel hinzuweisen, auch wenn auch dieses schon etwas älter ist. Letztes Jahr hat die Half-Life 2-Mod The Stanley Parable meine Synapsen zum Anspringen gebracht. Und während es in Korsakovia um die Zuverlässigkeit der Wahrnehmung geht - ein klassisches SF-Thema -, geht The Stanley Parable noch philosophischer zur Sache: Egal, ob es die Realität gibt oder nicht - können wir uns überhaupt frei entscheiden?

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Dieser Artikel wurde später von golem.de übernommen. Achtung, erfolgreiches Trollbaiting plus einige fragwürdige Komplimente an mich in den Kommentaren.

Zwölf Jahre Wartezeit, eine seit Monaten auf Hochtouren laufende PR-Maschine, eintrudelnde Fan-Lobeshymnen, alle Medien voll mit Berichten und Werbung: An Diablo III kommt man heuer nicht vorbei als Computerspieler. Zweimal war ich beim Online-Kauf schon nur Sekunden davor, mir per Preorder den Zugang zu Blizzards neuen Dungeons zu sichern, heute vormittag bin ich mit zusammengebissenen Zähnen am Elektroriesen vorbeigefahren, der das Objekt der kollektiven Hysterie sogar um nur 49 Euro anbietet. Ich habe standgehalten.

Ich verweigere. Und zwar aus guten, wohlüberlegten Gründen.

277Das Dwarf Fortress Subreddit ist immer außergewöhnliche Lektüre.

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„Einst träumte Dschuang Dschou, dass er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wußte von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou. Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, dass er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.“ wiki

Einschlafen. Aufwachen. Einschlafen. Aufwachen. Einschlafen.

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Krähen und Rabenvögel sind seit jeher besondere Tiere. In den Mythen vieler Völker haben die klugen Aasfresser einen besonderen Platz, als Vögel des Todes, der Schlachtfelder, der Hexen, aber auch als Symboltiere der Weisheit und des Wissens. Und in der westlichen Popkultur, die ja in vielerlei Hinsicht den Mythos als einfach konsumierbare Ware abgelöst hat, steht die Krähe für eine gewaltige Subkultur von Goth, Dark Metal und düsterer Coolness. Grund genug, ein ganzes Spiel rund um die mysteriösen Rabenvögel zu bauen: Crow