Inderst legt nahe 260714

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Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Zu dem Thema „Hacker“ fällt mir eines sofort ein: „Hacker Pschorr“ – eine Münchner Brauerei. Nun, mit diesem „Fachwissen“ bin ich aber nicht alleine, denn offensichtlich verstanden die Filmmacher vergangener Jahrzehnt vom Hacken auch nicht viel mehr (böse Zungen munkeln, dass dies heute nicht grundlegend anders sei!). Kotaku hat eine YouTube-Clip aufgetan und ein wenig aufbereitet, der sich des Themas „Hacken in 1980er-Jahre-Filmen“ amüsant annimmt.

Ceci n'est pas un Mountain

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Ich habe auch auf fm4 Allgemeineres zu Mountain geschrieben; wer also gar nicht weiß, wovon ich hier schreibe, möge dort beginnen. 

Schon anlässlich Dan Pinchbecks Spielen - hauptsächlich Dear Esther und Amnesia: A Machine for Pigs - habe ich anerkennend von den Qualitäten eines Spiels gesprochen, das seine Rezipienten nicht an der Hand nimmt und ihnen die "richtige" Interpretation zeigt, wie es, von Christof damals zu Recht beklagt, etwa Gone Home zu tun müssen glaubte. An Mountain, diesem seltsamen kleinen Faszinosum, zeigt sich nun erneut eine Eigenschaft, die im Medium Videospiele selten zu finden ist: Offenheit.

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Games Pop: Dwarf Fortress

Summer of Games Music! In den warmen Monaten versorgt euch VGT ab sofort in unregelmäßigen Abständen mit Games-Musik. Games-Pop-Trackwunsch? Sag's uns auf Twitter

Wer jemals Dwarf Fortress gespielt hat, wird den von Toady One höchstpersönlich auf der Gitarre eingezupften Sound wie ich hier so tief im Gehirn verankert haben, dass sich fast automatisch als Pawlow'scher Reflex ein leicht entrückter Blick, Flow-Echos und die unbestimmte Lust auf Plump-Helmet-Wine einstellen werden. Im Ernst: Diese Melodie, die gar keine ist, diese musikalische Meditation hat sich Hunderttausenden Spielern fest in die Synapsen gebrannt. 

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Inderst legt nahe 190714

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Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Destiny doesn't allow!

Wahrnehmung ist eben doch mehr als die Hälfte der Miete. Die Macher des angeblich 500 Millionen USD-teuren SciFi-Shooters Bungie erklärten nun, weshalb Cross-Plattform-Spielen nicht möglich sei. Gut, an die Utopie, dass man endlich eine gemeinsame Runde zwischen Sony und MS aufsetzen würde können, hatte sowieso niemand geglaubt (vielleicht höchstens ich als T. Morus der Industrie!). Aber Xbox One und Xbox 360 vielleicht? Nein, denn: "Regardless of where the reality isthere's definitely a perception among gamers that better hardware means you have an advantage (...). We don't want to have to enter that fray, so to create the best, most level playing field, both actually and perceptually, we separated it by platform." Nehmen wir das so hin? Wenn die Unterschiede in den Versionen wie bei Titanfall ausfallen, wird DAS wohl ziemlich schwierig. Heilige Psychologie, Batman!

DayZ bricht mir das Herz

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Dieser Text erschien zuerst für WASD#5 und im Anschluss für SpiegelOnline. Fotos von Elfi Sigl.

Es fällt mir schwer, DayZ zu spielen. Nicht wegen der Zombies, die diese Survival-Sandbox bevölkern, und auch nicht wegen der menschlichen Mitspieler, die sich hier noch mehr gegenseitig Wolf sind als anderswo. Ich wandere in der mir so gut bekannten goldenen Spätherbstnachmittagssonne auf einen Waldrand zu, überquere ein Feld oder blicke von einem eben erklommenen Hügel zurück auf die sanft geschwungene, bewaldete Welt hinter mir und es geschieht: Ein leichter Schwindel der Desorientierung, ein trockenes Gefühl im Mund, das plötzliche Bemerken, wie mir das Herz bis zum Hals pocht. Es ist ein Gefühl der Traurigkeit, der körperlichen Sehnsucht und eines abstrakten Abschiedschmerzes. Es ist ein Gefühl von Heimweh.

DayZ bricht mir das Herz.

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Gamesradio: fm4 Extraleben - "Wir spielen Musik #2"

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Heute, 16. Juli ab 20 bzw 21 Uhr auf fm4: Das Computerspielkränzchen auf FM4 wird zum zweiten Mal musikalisch. Diesmal widmen sich Conny Lee, Robert Glashüttner und ich über dynamische Spiele-Soundtracks und Musik als Gameplay

Schon vor wenigen Wochen hat sich das fm4 Extraleben mit Games-Soundtracks beschäftigt, doch die Musik, mit der uns Spiele tiefer in ihre digitalen Welten locken wollen, ist manchmal mehr als nur Dekoration. In vielen Fällen nämlich wird die Musik direkt von den Handlungen des Spielers beeinflusst - oder aber, genau andersrum, es nimmt die Musik direkten Einfluss auf den Spielablauf.

Weil sie es uns wert sind

1647Videospiele sind ein Luxusgut" und "Es gibt wohl wirklich wichtigere Dinge, über die man schreiben kann" sind Sätze, die man in letzter Zeit wieder häufiger hört. Das Aufrechnen von Freizeitbeschäftigungen mit Leid in der Welt wiegt schwer, gerade wenn politische Brandherde - Syrien, Irak, Nahostkonflikt, usw. - ständig aus den Weltnachrichten dröhnen.

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Keine Kleinigkeit: Kostenlose Kurzspiele für Kenner

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Die kleine Form steht meist im Schatten der großen Brüder - auch in anderen Medien. Der Kurzfilm, Experimentierfeld origineller Ideen und Spielplatz junger Regietalente, verblasst im Vergleich zum zweistündigen Kinoformat, Sinfonien zählen mehr als Etüden und der Romanziegel, gern mehrteilig, lockt mehr Leser an als die literarisch anspruchsvolle Kurzgeschichte, die oft wie Blei in den Verkaufsregalen liegt. Kurzum: Wer Kulturprodukte wie Musik, Film und Literatur konsumiert, neigt dazu, eher im Großen zu suchen und die kleine Form zu vernachlässigen.

Games'n'Politics: Valiant Hearts, Verdun, Red Baron: Gaming the Great War (1/2)

Michael Schulze von Glaßers Videoreihe "Games'n'Politics" wirft einen pointierten Blick auf die Schnittstellen zwischen Spielen, Gesellschaft und Politik. Auf VGT ergänzt Michael seine Videoserie um erweiternde Texte zum Thema. 

Inderst legt nahe 120714

1635

Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Our First Look At the New LEGO Female Scientist Set

Lego. Warum Lego? Kommt schon, einmal um die Ecke denken, ist doch wohl nicht…? Okay, ich sehe schon. Lego also. Bevor sich, zunächst einmal als „egal“ hingestellt, ob zurecht oder nicht, alle Welt das Maul über Anita Sarkeesian zerriss, weil man ihre Beiträge zu Tro..Tro…Tropen…DoubleKILL and Videogames so oder so fand, war sie bereits aktive YouTuberin. Klar, wisst Ihr alle. Schon längst. Als ich nun die obige Meldung las, dachte ich natürlich sofort an Sarkeesians zweiteiligen Beitrag zum Thema „Lego und Gender“. Kann man sich bei dieser Gelegenheit auch mal wieder ansehen. Da fällt mir ein: Welches Lego-Set sollte ICH eigentlich einmal designen und einsenden? Eine Mischung aus Social Media Manager und Gears of War vielleicht?