Games Pop: Green Jellÿ

Summer of Games Music! In den warmen Monaten versorgt euch VGT ab sofort in unregelmäßigen Abständen mit Games-Musik. Games-Pop-Trackwunsch? Sag's uns auf Twitter.

Gut ist anders, aber wir konnten es nicht besser wissen. Lassen wir den Blick zurückschweifen, hinter die sieben Berge und die drei mal sieben Jahre, die uns trennen von einer Epoche, deren Hosen breit genug waren um Dutzende verrutschte Herzen aufzubewahren: Es war, informationstechnisch gesprochen, eine seelenruhige Zeit. Was wir wussten über Musik erreichte uns über zerknitterte Radiowellen, zerfleddertes Papier, geraunte Ratschläge von Besserwissern und einem Typen mit Nietzsche-Gedenkschnauz, der hinter dem Tresen eines Plattenladens namens „Plattenladen“ stand.

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Inderst legt nahe 020814

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Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Kirk Hamilton denkt in seinem Artikel für Kotaku über den vermeintlichen Rückgang von wilden Sprachausfällen in Online-Begegnungen der Multiplayerlandschaften nach und kommt in diesem Zusammenhang auf eine Vielzahl von Überlegungen zu sprechen. Haben die Bösen, das heißt die beleidigenden Störer gewonnen? Ist Party-Chat only der richtige Weg? Braucht man für gutes Team-Play überhaupt Sprachunterstützung?

VGT goes GameStandard: Best of Indie Juli 2014

1682Sommer-Geheimtipp: Abyss Odyssey. Empfehlung!

Die monatliche Kooperation mit dem GameStandard zeigt wieder ein Best-of der schönsten Indie-Games-News.

Während sich die großen Publisher mit dem Blick aufs alles entscheidende Weihnachtsgeschäft traditionell ihre Releases fürs letzte Quartal aufheben - und sich dabei zum Teil heftigste Konkurrenzschlachten um das Gamesbudget ihrer Kunden liefern -, gibt es bei den kleinen Unabhängigen eigentlich keine Saure-Gurken-Zeit mehr. Monat für Monat erscheinen mehr Independent-Spiele - und das Early-Access-Modell hat diese Flut nur noch vergrößert.

Die bemerkenswertesten Frühstarts verdienen es, auch hier Erwähnung zu finden. Aktuell lassen sich etwa das hinreißend originelle “Sunless Sea”, und das düstere “Darkwood” per Early Access besuchen. Auch ein österreichischer Lokalmatador wirbt bereits vor der Fertigsteller um neugierige Spieler: Das originelle “Son of Nor” der Tiroler Entwickler stillalive ist seit kurzem für Unerschrockene als Work in Progress zu besichtigen.

"Breaking current popular culture": An Interview With Casey T. Brooks

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Casey T. Brooks, NYC based photographer and video artist,  recreates a fictional photographer's personal street photography in Los Santos of GTA V. His photo essay "You Only Live Forever" is a special kind of in-game photography, less concerned with high-gloss aesthetics or, indeed, videogame visuals, and instead concentrating on an aspect often underrepresented in gaming's world of non-stop spectacle: the mundane, the everyday, the ordinary and personal. 
 
Casey was kind enough to answer a few of my questions by email. 
 

Games'n'Politics: Zombies und Gesellschaftskritik in Videospielen

Michael Schulze von Glaßers Videoreihe "Games'n'Politics" wirft einen pointierten Blick auf die Schnittstellen zwischen Spielen, Gesellschaft und Politik. Auf VGT ergänzt Michael seine Videoserie um erweiternde Texte zum Thema. 

7.483 Tote“ heißt es in der oberen linken Ecke des Bildschirms. Durch das Bild fährt eine feuerspeiende Dampfwalze – Blut spritzt, die Zahl steigt. Moralische Bedenken gegen das Gemetzel muss man als Spieler von Dead Rising 3 aber nicht haben. Denn die, deren Eingeweide sich vor einem verteilen, waren sowieso schon tot: Sie waren Zombies.

Early Access: Wer zu früh kommt, den bestraft das Leben

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Noch vor wenigen Jahren war eines quasi Gesetz: Wer ein Spiel entwickeln wollte, brauchte tiefe Taschen. Konzeption, oft jahrelange Entwicklung, Werbung, Vertrieb - bis der erste Cent hereingespielt war, vergingen schon einmal Jahre. Nur finanzstarke Publisher konnten “ihren” Entwicklern jahrelange Produktionszeiten vorfinanzieren. Zugleich gewährte man in sorgfältig orchestrierten Preview-Events ausgewählten Medien exklusiven Zugang zu den halbfertigen Titeln, damit diese bei der Leserschaft für die nötige Vorfreude - und die essentiellen Vorbestellungen - sorgen sollten. Der Tag des Releases entschied dann allzu oft über Gedeih und Verderb der Entwickler, die dem “großen Tag” traditionell unter oft menschenunwürdigen Crunch-Bedingungen entgegenmalocht hatten.

Inderst legt nahe 260714

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Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Zu dem Thema „Hacker“ fällt mir eines sofort ein: „Hacker Pschorr“ – eine Münchner Brauerei. Nun, mit diesem „Fachwissen“ bin ich aber nicht alleine, denn offensichtlich verstanden die Filmmacher vergangener Jahrzehnt vom Hacken auch nicht viel mehr (böse Zungen munkeln, dass dies heute nicht grundlegend anders sei!). Kotaku hat eine YouTube-Clip aufgetan und ein wenig aufbereitet, der sich des Themas „Hacken in 1980er-Jahre-Filmen“ amüsant annimmt.

Ceci n'est pas un Mountain

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Ich habe auch auf fm4 Allgemeineres zu Mountain geschrieben; wer also gar nicht weiß, wovon ich hier schreibe, möge dort beginnen. 

Schon anlässlich Dan Pinchbecks Spielen - hauptsächlich Dear Esther und Amnesia: A Machine for Pigs - habe ich anerkennend von den Qualitäten eines Spiels gesprochen, das seine Rezipienten nicht an der Hand nimmt und ihnen die "richtige" Interpretation zeigt, wie es, von Christof damals zu Recht beklagt, etwa Gone Home zu tun müssen glaubte. An Mountain, diesem seltsamen kleinen Faszinosum, zeigt sich nun erneut eine Eigenschaft, die im Medium Videospiele selten zu finden ist: Offenheit.

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Games Pop: Dwarf Fortress

Summer of Games Music! In den warmen Monaten versorgt euch VGT ab sofort in unregelmäßigen Abständen mit Games-Musik. Games-Pop-Trackwunsch? Sag's uns auf Twitter

Wer jemals Dwarf Fortress gespielt hat, wird den von Toady One höchstpersönlich auf der Gitarre eingezupften Sound wie ich hier so tief im Gehirn verankert haben, dass sich fast automatisch als Pawlow'scher Reflex ein leicht entrückter Blick, Flow-Echos und die unbestimmte Lust auf Plump-Helmet-Wine einstellen werden. Im Ernst: Diese Melodie, die gar keine ist, diese musikalische Meditation hat sich Hunderttausenden Spielern fest in die Synapsen gebrannt. 

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Inderst legt nahe 190714

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Rudolf Inderst kennt alle Ecken des Internets und nennt uns ab sofort einmal wöchentlich drei lohnende Destinationen.

Destiny doesn't allow!

Wahrnehmung ist eben doch mehr als die Hälfte der Miete. Die Macher des angeblich 500 Millionen USD-teuren SciFi-Shooters Bungie erklärten nun, weshalb Cross-Plattform-Spielen nicht möglich sei. Gut, an die Utopie, dass man endlich eine gemeinsame Runde zwischen Sony und MS aufsetzen würde können, hatte sowieso niemand geglaubt (vielleicht höchstens ich als T. Morus der Industrie!). Aber Xbox One und Xbox 360 vielleicht? Nein, denn: "Regardless of where the reality isthere's definitely a perception among gamers that better hardware means you have an advantage (...). We don't want to have to enter that fray, so to create the best, most level playing field, both actually and perceptually, we separated it by platform." Nehmen wir das so hin? Wenn die Unterschiede in den Versionen wie bei Titanfall ausfallen, wird DAS wohl ziemlich schwierig. Heilige Psychologie, Batman!