Was man spielen soll: Kero Blaster

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Keine Reviews, aber: Wir sagen ab sofort, Was man spielen soll.

Was: Kero Blaster, Windows, 7,99$/iOS, 4,99$

Kero Blaster ist Daisuke "Cave Story" Amayas zweites grösseres Spiel und eine offene Tür zu einer Vergangenheit, in der die Zukunft des Weltfriedens von einem Helden mit mächtigen Waffen und noch mächtigeren Sprunggelenken abhing. Das alles spielt allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Was zählt, ist: Liebe.

VGT goes GameStandard: Best of Indie Mai 2014

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Die monatliche Kooperation mit dem GameStandard zeigt wieder ein Best-of der schönsten Indie-Games-News.

Ob es nun eine “Indie-Blase” gibt oder nicht, liegt sicherlich im Auge des Betrachters - wer selbst als Entwickler sein Glück in diesem sekündlich wachsenden Dschungel versucht, sieht die wachsende Konkurrenz sicher mit Schrecken. Für Spieler wiederum bietet das aktuell gewaltige Angebot an Indie-Titeln zwar den Nachteil, dass es schwer wird, den Überblick zu behalten, doch die schiere Anzahl an außergewöhnlichen Einzeltiteln, die zunehmend Eigenständigkeit wagen und auch wegen der gestiegenen Konkurrenz kühn etwas Neues versuchen müssen, ist unbestritten ein Grund zur Freude.

Games Pop: In Flux - Slime Crust

Mal was anderes: Mit dem Album In Flux veröffentlicht das Spielemusiklabel Brave Wave quasi einen Soundtrack, dem das Spiel fehlt. Im Zentrum des Ganzen steht die Kooperation westlicher und japanischer Künstler, weshalb die meisten Lieder zwei Schöpfer ihr Eigen nennen. So produziert Jim Guthrie (Sworcery!) zusammen mit Akira Yamaoka (diverse Silent Hill- und Grasshopper-Titel) Gitarre und Gesang in Wish I Were You und Chipzel (Super Hexagon!) liefert gemeinsam mit Manami Matsumae (Megaman) Chiptunesklänge.

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Digitaler Racheakt im geschützten Raum

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Ein bisschen gegen das System sein, den Kapitalismus eh auch blöd finden und das "gute" Produkt statt dem "schlechten" zu kaufen ist längst nichts mehr, was dissidenten Intellektuellen, verwirrten Anarchisten oder zornigen Punks vorbehalten ist. Vielmehr ist es mehrheitstauglich geworden, eine einfache Weise, sich mit etwas Gesellschaftskritik zu schmücken und einem Hauch von Distinktion zu parfümieren ohne wirklich etwas ändern zu wollen. Die deutsche Autorin Meredith Haaf hat es in einem Meinungstext für die Zeitschrift NEON neulich gut beschrieben: Zur Zeit des Kalten Krieges galt im Westen ein abweichlerisches Verhalten gegen das "eigene" System, also den Kapitalismus, als demokratiegefährdend und war bloß für jene Menschen nicht tabu, die sich entschlossen haben, am Rande der Gesellschaft zu stehen und diese zu unterwandern. 

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Wolfenstein: Die neue Unordnung

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Anmerkung: Der Einfachheit halber ignoriere ich das den Gesetzen geschuldete Herumeiern und nenne im Folgenden Nazis Nazis.
 
Wolfenstein TNO hat Probleme. Vorweg: Ich mag es trotzdem, auch wenn es keine Liebe, sondern eher eine resignierende Anerkennung ist, ein Lob mit Augenrollen und Seufzen. In Zeiten, in denen das Fan-Remake von Half-Life, Black Mesa, fast mühelos die obersten Treppenstufen der FPS-Bühne erklimmen kann, darf man nicht so wählerisch sein. Wie immer ist es wohl umsonst, von großen Titeln Neues zu erhoffen und eine Abkehr vom Altbewährten herbeizuträumen. So gesehen ist es irgendwie ein deprimierender Kommentar auf den Istzustand, den absichtlichen Schritt zurück zu den Shootertugenden von vor zehn Jahren, den Wolfenstein TNO mit Bravour vorexerziert, als große Leistung anzuerkennen. Doch der Reihe nach.
 
 
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Games Pop: Ben Babbitt "Too Late To Love You"

Ein Spiel, ein Track: Wer bislang Kentucky Route Zero versäumt hat, sollte sich spätestens anlässlich des spukhaft schönen dritten Aktes eines Besseren besinnen. "Too Late To love You", Games-Pop-Track #1, unterlegt nicht nur einen der eindrucksvollsten Momente der Serie, sondern ist in seiner speziellen Performance in Akt 3 ein Glanzlicht des Spielejahres bisher. Ben Babbitts wunderschöner Soundtrack kann auf seiner Bandcamp-Seite zu Spottpreisen gekauft werden.

Summer of games music! In den warmen Monaten versüßt euch VGT ab sofort den Montag mit Games-Musik. Games-Pop-Trackwunsch? Sag's mir auf Twitter.

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Screenshot deluxe: Joshua Taylors "A Distant Sadness"

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Joshua Taylor was one of the screenshot artists I featured in my original article on in-game photography; his series "A Distant Sadness" collects haunting images of a war-torn Battlefield 3. I asked Josh a few questions on his latest project.

Subotron Mai/Juni

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Gameskultur im Wiener Museumsquartier: Wiens Nervenzentrum für Spielerisches subotron hat wieder eine interessante Reihe an Veranstaltungen auf dem Programm. 

Do. 08.05.14, 19h
SUBOTRON/WKW pro games
Branchenübergreifende Zusammenarbeit: "Beatbuddy"
Wolf Lang (Business Development and Co-Founder bei THREAKS GmbH, Hamburg)
Peter Cruseder (La Rochelle Band, Linz)

FM4 Extraleben: Pick Your Gender

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Es ist wieder so weit: Der fm4 Games-Talk Extraleben mit Conny Lee, Robert Glashüttner und mir geht heute abend, 21 Uhr, auf fm4 on air und sieben Tage on demand. Thema diesmal: Pick Your Gender. Wenn sich Spieler online oder real begegnen, ist das Geschlecht der jeweiligen Personen noch lange nicht egal. Ein Games-Talk über Sexismus, Prinzessinnenrettung und Bubenreservate.

Was man spielen soll: Depths of Fear: Knossos

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Keine Reviews, aber: Wir sagen ab sofort, Was man spielen soll

Was: Depths of Fear: Knossos, Windows, 5,99€

Depths of Fear: Knossos ist ein First-Person-Stealth-Spiel mit Roguelike-Elementen. Als Theseus erforscht man immer neu generierte Labyrinthe, die voller simpler Untoter und wilder Tiere, aber vor allem das Zuhause tödlicher Monster der griechischen Mythologie sind. Von einem zentralen Hub aus betritt man die einige Stockwerke tiefen Heimstätten des Satyrs, der Medusa, des Zerberos und so weiter, um nach deren Bezwingen schlussendlich den Minotaurus selbst herauszufordern.